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schöpferische ProzesseWarum Quick and Dirty die bessere Methode ist Der direkteste Weg zum Ziel ist auch der beste Weg ... Eine völlig neue Art, Software zu entwickeln Es gibt eine Art Software zu entwickeln, die um ein Vielfaches effektiver ist als das, was die gegenwärtige Informatik lehrt. Sie beruht nicht auf Methoden, Vorgaben und Restriktionen, sondern auf den kreativ-schöpferischen Möglichkeiten des menschlichen Geistes. Ihre wesentlichen Grundlagen sind ... Inhaltsüberblick (u)Das wichtigste Entwicklungstool: der menschliche Geist/u) Wirklich effektive Softwareentwicklung beruht auf dem Wissen, wie unser Verstand arbeitet, wenn er etwas hervorbring ... Softwareentwicklung mit Freude und Begeisterung So mancher Softwareentwickler wird irgendwann einmal die Erfahrung gemacht haben, dass er in kürzester Zeit ein komplettes Softwareprogramm entwickeln konnte. Wie kommt es zu solchen Erfahrungen? ... Softwareengineering und Softwarearchitektur Beratung Grenzen überschreiten, Energie freisetzen und im Einklang mit der eigenen Natur arbeiten ... Der Grundkonflikt Das übliche Vorgehen in Softwareentwicklung: Man macht zunächst einmal einen Plan. Man schreibt ein Pflichtenheft und allerlei anderes Zeug zusammen, macht eine Aufwandsabschätzung, entscheidet sich für eine Entwicklungsmethode und stellt einen Zeitplan auf. Und dann wird losentwickelt. Aber was passiert dann? ... Schöpferische Prozesse und ihre Gesetzmäßigkeiten Während die Informatik vornehmlich die spezifisch technischen Aspekte von Softwareentwicklung betrachtet, geht es in meinem Buch um eine andere Sichtweise: Softwareentwicklung als ein schöpferischer Prozess. Ein schöpferischer Prozess entsteht, wenn Menschen irgendein Werk hervorbringen und zwar Kraft ihres Geistes. Dabei kann es sich um ein Kunstwerk, ein Bauwerk, ein Buch, eine technische Konstruktion oder eben auch eine Software handeln. ... Bei der Natur abschauen Softwareentwickler erschaffen Software - die Natur erschafft Bäume, Tiere, Menschen. Softwareentwickler entwerfen Softwarearchitektur mit Konzepten, Modulen und Schnittstellen - die Natur erschafft endlos viele Strukturen im Aufbau ihrer Lebewesen und in der Organisation ihres Zusammenwirkens. Liegt es da nicht nahe, ein bisschen bei der Natur abzuschauen? ... Die Softwareentwicklung der Zukunft Die gegenwärtige Tendenz in der Informatik lässt auf eine Zukunftsvision von Softwareentwicklung schließen, die den einzelnen Softwareentwickler immer mehr zu einer Randfigur werden lässt. Man möchte - insbesondere in industrieller Softwareentwicklung - vom einzelnen Entwickler und seinen Fähigkeiten immer unabhängiger werden. Ich habe eine andere Vision ... Geist statt Technik Industrielle Softwareentwicklung wird zunehmend geprägt von Methoden, die das Vorgehen immer genauer und detaillierter vorgeben, Entwicklungswerkzeugen schon in frühen Phasen einer Entwicklung und Entwicklungsumgebungen, die immer umfangreicher und komplexer werden ... Softwareentwicklung als ein schöpferischer Prozeß Die Informatik sieht Softwareentwicklung als eine technische Angelegenheit, die es technologisch zu lösen gilt. Wenn man diesen Fokus mal ein Stück weiter verallgemeinert, dann wird bei Softwareentwicklung etwas neu erschaffen. Aus dem Nichts entsteht Kraft unseres Geistes ein Softwareprogramm. Softwareentwicklung ist demnach ein schöpferischer Prozess, genau wie zum Beispiel die Schaffung eines Kunstwerkes oder der Aufbau eines Unternehmens. ... Softwareentwicklung als Spielwiese Im Allgemeinen sieht man Softwareentwicklung als Mittel zum Zweck um Software zu entwickeln. Aber alles was wir tun hat noch eine Kehrseite, die zwar selten richtig beachtet wird, die aber eigentlich den wichtigeren Aspekt darstellt: Wir tun all diese Dinge - wie eben auch Softwareentwicklung - um uns selbst weiterzuentwickeln und um bestimmte Fähigkeiten zu erwerben ... Die Kraft von Ideen Man wähle sich geistig ein Projekt aus, an dem ein persönliches, emotionales Interesse besteht und suche dann innerlich nach Ideen, Gedanken oder Betrachtungsweisen, die Freude, Be ... Die Basisapplikation Bei mir ist aus einer zufälligen Gipfelerfahrung im Programmieren inzwischen eine Methode geworden, die ich in allen Projekten anwende: Die erste Version einer Software muss in wenigen Stunden entstehen. Ich nenne sie die Basisapplikation. Sie stellt ein System dar, das praktisch voll einsatzfähig und anwendbar ist ... Zur Natur schöpferischer Prozesse Das eingangs beschriebene Modell des Geistes hatte zwischen einem rational-bewussten Teil und dem schöpferischen Unterbewusstsein unterschieden. Der rational bewusste Teil war für das WAS, die Zieldefinition und Ziel-Fixierung zuständig, während das schöpferische Unterbewusstsein die Lösungen liefert und dafür sorgt, dass das Ziel auch erreicht wird. Wenn das funktionieren soll, muss das schöpferische Unterbewusstsein freie Hand bei der Lösungsfindung bekommen ... Das Wunder des Neuschreibens Manchmal ist man gezwungen, eine Software komplett neuzuschreiben. Zum Beispiel weil die Architektur der existierenden Version so an ihre Grenzen gekommen ist, dass jede Weiterentwicklung zum Problem wird. Wenn man das System tatsächlich komplett von Null auf neu entwickelt, ohne der Versuchung zu erliegen, doch noch irgendwelche Teile wiederzuverwenden, dann kann man eine erstaunliche Erfahrung machen ... Entrümpeln und Aufräumen Ich komme jetzt zu einem Punkt, vor dem ich mich am liebsten drücken würde, denn eigentlich liegt es mir mehr, mich möglichst beliebt machen zu wollen. Dazu sind die folgenden Kapitel nicht geeignet, denn ich muss, will ich die hier gestellte Aufgabe zu Ende bringen, mit einer ganzen Reihe von etablierten Vorstellungen über Softwareentwicklung und verbreiteten Vorgehensweisen gründlich aufräumen ... Pflichtenhefte Pflichtenhefte stellen eine möglichst vollständige Auflistung der Anforderungen an ein System dar. Und sie bilden die Grundlage für eine Art Vertrag mit der Entwicklung oder dem Entwickler. Nun hat es mit Anforderungen eine etwas eigenartige Bewandtnis: Je nachdem wie rum man draufschaut, sind sie Anforderung oder Lösung, sind sie WIE oder WAS. Man nehme sich eine beliebige Anforderung her und stelle dann die nicht immer gern gehörte Frage: Ja aber warum soll ich das machen? Warum brauchen wir dieses Leistungsmerkmal? ... |
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